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Auditierung, eine Begriffsdefinition
Als Auditierungen (eigentlich: Audit von lat. 'Anhörung') werden üblicherweise Unter-
suchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung
von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten. Dies erfolgt häufig im Rahmen eines
Qualitäts-Managements.
Auditierungen werden von einem speziell hierfür geschulten Auditor durchgeführt.
Innerhalb des Qualitäts-Managements unterscheidet man zwei Arten von Audits: Im
Bereich des statischen Qualitäts-Managements haben die Audits Prüfungscharakter,
da sie Nachweise über vertragsmäßige Vereinbarungen liefern. Sie werden daher pro
festgelegtem Überprüfungszyklus einmalig durchgeführt. In der dynamischen Qualitäts-
sicherung kommt Audits eine erweiterte Bedeutung zu: Sie dienen der Erfassung von
Entwicklungstrends und geben den Initiatoren von Veränderungen wichtige Rückmel-
dungen über die Wirksamkeit ihrer eingeleiteten Maßnahmen. Die Aussagekraft einer
solchen begleitenden Auditierung steigt mit der Wiederholungsrate, mit der der iden-
tische Fragekatalog der identischen Betroffenengruppe zum identischen Thema vor-
gelegt wird.
In diesem Sinne wurde der Begriff ursprünglich im Personalwesen angewandt. Heute
werden in allen Unternehmensbereichen von Zeit zu Zeit Auditierungen durchgeführt:
Finanzwesen, Informations-Management, Datenschutz, Produktionsabläufe, Kunden-
Management, Qualitäts-Management, Umwelt, Unternehmensführung, Zufriedenheit.
Je nach Bereich wird bei einer Auditierung der Ist-Zustand analysiert oder aber ein
Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermit-
telt. Oft soll ein Audit auch dazu dienen, allgemeine Probleme zu beseitigen oder Ver-
besserungsbedarf aufzuspüren.
Nachdem mögliche Abstellmaßnahmen eingeleitet wurden, muss deren Effektivität ge-
prüft und dokumentiert werden. Dies geschieht üblicherweise anhand von Analysen
und Dokumentationen.*
*Quelle: Wikipedia.de
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